• 19Sep

    theyesmanfixtheworld

    Mal etwas außerhalb vom Sport. Das muss man gesehen haben! Danke dafür an die Macher. Unten einige Infos zum Film und wenn ihr auf das Plakat klickt, dann könnt ihr euch den Film ansehen.

    Politaktivisten undercover unterwegs: Durch ihre investigative Recherche entlarven die Yes Men von der Industrie verursachte Umweltsünden und decken mit provokanten Parodien die negativen Folgen von Globalisierung und freiem Markt auf. Als Vertreter von Wirtschaftsunternehmen und Regierungen lassen sich Andy Bichlbaum und Mike Bonanno auf internationale Kongresse einladen und konfrontieren die Teilnehmer mit absurden Szenarien. Doch das Lachen bleibt einem so manches Mal im Halse stecken, wenn man realisiert, dass die zum Teil makaberen Projektvorschläge von vielen Kongressteilnehmern für bare Münze genommen werden. Der Kampf einer Spaßguerilla gegen Kumpanei, Lobbyismus und Korruption.

    Andy Bichlbaum und Mike Bonanno sind zwei besonders einfallsreiche globalisierungskritische Politaktivisten. Sie geben sich mit unglaublicher Chuzpe für Vertreter offizieller Organisationen, internationaler Konzerne und Regierungen aus und lassen sich zu Statements und Reden in Fernsehsendungen beziehungsweise auf internationalen Konferenzen einladen. Stets seriös in Anzug mit Krawatte gekleidet, wollen sie durch bewusst satirische und schockierende Reden über die Auswüchse der globalisierten Wirtschaft ihr Publikum - Konzernmanager, Lobbyisten und Regierungsvertreter - aufrütteln.
    Trotz ihrer abstrusen Theorien und PowerPoint-Präsentationen, die offensichtlich die Grenzen der Ethik überschreiten, gehen ihnen ihre Opfer oftmals auf den Leim. Im Namen von Marktgesetzen und ökonomischen Grundsätzen werden offenbar die verrücktesten und unmenschlichsten Ideen akzeptiert. Fast könnte man die Wirtschaftskrise 2008 als Glücksfall bezeichnen - immerhin führte sie jene ad absurdum, die gestern noch das wirtschaftliche Denkmonopol hatten. Allein schon das macht die “Yes Men” heute zu Propheten.

    Quellen:
    Arte

    Offizielle Homepage der Yes Man


    Folgend habe ich euch noch zwei weitere Videos angehangen. Ansehen und sich drüber Gedanken machen.

    Auch hier einen Dank an die Macher dieser Filme!

    “We feed the world”


    Themen:

    - Industrialisierung der Landwirtschaft
    - Leben im Überfluss und Hunger in der Welt
    - Subventionierte Ungerechtigkeit
    - Der lange Weg vom Feld zum Teller

    Die offizielle Homepage


    “Super Size Me” (Englisch)



    Dokumentarfilm des US-Regisseurs Morgan Spurlock, der McDonald’s und andere Fast-Food-Ketten kritisiert und deren Produkte als wichtige Ursache für das in den USA weit verbreitete starke Übergewicht darstellt.

    Inhalt:

    Selbstversuch von Spurlock. 30Tage nur von MC Donalds Essen leben. Seine Regeln: täglich 3 komplette Mahlzeiten, nicht mehr als 2000 Schritte pro Tag, auf Anfrage immer „SuperSized“ - Menüs essen… . Die ganze Sache wird schlimmer aus als man erwartet. Er spricht außerdem noch eine Vielzahl von Themen zur Ernährung und Gesundheit an. Es lohnt sich den Film anzuschauen!

    Mehr Infos zum Film

  • 08Sep

    Ich bin wieder zurück von meiner langen Reise zum Gardasee und nach Zofingen zur Powerman Duathlon WM. Alles mit dem Rad und zum größten Teil mit Wildcamping.
    Ich möchte Euch natürlich nichts vorenthalten und lade euch nun dazu ein, meinem Weg in Worten und Bildern zu folgen.
    Reise Teil 1
    Gestartet bin ich, mit meinem umgebauten Rennrad, in Königswusterhausen, am 15.08.09, um 13:30Uhr. Super Wetter aber Gegenwind ohne Ende. Beides blieb, bis zum Ende meiner Reise, ein treuer Begleiter. In der Nähe von Prettin übernachtete ich zum ersten Mal. 124km und über 5h im Sattel mussten reichen.
    Wie in den kommenden Tagen ging es mit der aufgehenden Sonne weiter.
    Ich möchte nicht zu jeder Etappe etwas sagen, also schaut euch doch mal die Karte an. Dort habe ich einige Infos hinterlassen. Ich war auf jeden Fall froh, dass ich den Gardasee irgendwann erreicht hatte und habe mit mindestens 15 Kugeln Eis meinen kleinen Sieg gefeiert. Darauf hatte ich mich die ganze Zeit gefreut. Eis bei Marco in der Gelateria Tarifa- dort gibt es das beste Eis der Welt. Nach einem verdienten Ruhetag ging es dann los mit Uni- Radkurs. „Endlich mal wieder radeln.“ Die Zeit ging schneller vorbei als gedacht.
    Reise Teil 2
    Am 29.08.09 ging es zum 2. Mal allein los. Nun hieß das Ziel Zofingen (Schweiz) und die ersten 2000er Pässe standen an. Außerdem waren die Nächte in den Bergen längst nicht so warm wie bislang. Ich hatte mit dem Sommerschlafsack die falsche Wahl getroffen und musste von nun an mit allen Sachen am Leib schlafen die ich dabei hatte. Berninapass, Albula Pass, und Oberalppass gingen auch von den Beinen und mal wieder sagte mir eine innere Stimme: Du musst einen Tag früher ankommen. Ich gab alles und schaffte es einen Tag früher. Mit 2098km, 11Etappen und 108h im Sattel hatte ich es bis zum Campingplatz in Aarburg geschafft. Schon beim Zeltaufbau öffneten sich die Himmelstore und es wurde nass. Außerdem wurde es von Stunde zu Stunde kälter. Zum Glück fand ich auf einer kleinen Wanderung einen verlassenen Hof ganz in der Nähe. Dort gab es Strom und sogar Wasser. Durch Zufall fand ich sogar die Schlüssel- Glück muss man haben.
    Der Powerman- Duathlon
    Am 06.09.09 war es dann soweit. 8:48Uhr Start zur Powerman Duathlon Langstrecken WM. 10km Laufen- 150km Radfahren- 30km Laufen mit Höhenmetern ohne Ende. Zu recht der härteste Duathlon der Welt. Ich kam mit 7:47h ins Ziel und wurde 23. der Elite- wie meine Startnummer (Ergebnisse). Insgesamt reichte es nur für Platz 71. So gut sich mein neues Rad auch fährt, 70km zur Eingewöhnung waren einfach nicht genug. Ich bin trotzdem zufrieden. So kann man sich wenigstens verbessern. Das wird kommen und mal sehen was noch.

    Der Weg:

    Radtour nach Zofingen auf einer größeren Karte anzeigen

    Die Bilder:
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    Hier noch ein Videolink zum Powerman Duathlon

    Hier noch eine weitere Bildergalerie der Sieger

    Hier noch eine weitere Bildergalerie

    Danke an diejenigen die mich bei meiner Reise unterstützt haben und auch einen Dank an die, die mich für längere oder kürzere Zeit begleitet haben.
    Euer Sebastian

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